Unser Team

Kulturelle Phänomene und aktuelle Debatten werden im Kein Museum unter die Lupe genommen. Als Ausstellungsraum bietet das Kein Museum eine Plattform für junge Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, ihre Projekte zu realisieren. Gleichzeitig experimentiert das Kein Museum mit bestehenden Ausstellungspraktiken, um neue Ausstellungsformate zu konzipieren. In der Pilotphase von Oktober 2018 bis Juni 2019 hat Kein Museum die neuen Formate erfolgreich getestet. In der kommenden Saison werden diese regelmässig zu sehen sein. Kein Museum ist ein Projekt von Kein Kollektiv.

Von links nach rechts:
Alessa Widmer, Wanda Honegger, Lara Vehovar, Cristiana Stella, Lara Baltsch, Carla Peca, Julie Delnon

Nicht auf dem Foto:
Dorothea Deli, Nicole Schmid und Isabella Krayer

Wanda Honegger ist ausgebildete Grafikerin und arbeitet aktuell als Interaction Designerin. Lara Vehovar ist Fotografin und Bachelorstudentin der Kunstgeschichte. Stella ist Leiterin von Kein Kollektiv, ehemalige Bachelorstudentin der Kunstgeschichte und war Mitarbeiterin der Bob van Orsouw Gallery. Lara Baltsch ist ehemalige Galeriemitarbeiterin von Katz Contemporary und Bachelorstudentin der Kunstgeschichte. Carla Peca ist Redakteurin der Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft (ZÄK), Mitglied der Kulturföderungsstelle Kulturdünger und Assistentin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Laurent Stalder (gta ETHZ). Julie Delnon ehemalige Bachelorstudentin der Kunstgeschichte und Philosophie. Isabella Krayer hat Fotografie und später Kunstgeschichte studiert. Zurzeit studiert sie gerade Kulturanalyse und war früher beim MIKRO dabei. Nicole Schmid ist Masterstudentin der Germanistik und Anglistik und ehemalige Mitarbeiterin vom Strauhof Zürich. Dorothea Deli ist Masterstudentin der Kulturanalyse und Gender Studies, hat einen Bachelor in Psychologie und Kunstgeschichte und hat am Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe und im Stapferhaus in Lenzburg gearbeitet.

Unsere Aus­stellungs­formate

Kein Museum denkt bestehende Ausstellungsformate weiter. Ziel ist es, einerseits unterschiedliche Akteur*innen der Kulturlandschaft Zürich in diesem Raum zu vernetzen und neue Zielgruppen zu erschliessen. Andererseits wird die Ausstellungspraxis als Werkzeug zur Erkenntnisgewinnung genutzt. Im Vordergrund steht also nicht die fertige Ausstellung, sondern der Recherche- und Aufbauprozess. Zudem werden interaktive Elemente eingebaut, damit die Ausstellungen verändert und ergänzt werden können. Folgende Formate wurden in der Pilotphase getestet:

KEIN MUSEUM

Schliesslich ist Kein Museum auch eine Ausstellungsplattform und unterstützt Kunst- und Kulturschaffende durch die Ausstellungsfläche, mittels PR und Kommunikation, beim Aufbau, in der Preisgestaltung, Konzeptbesprechung, Dossiergestaltung und durch unsere persönliche Kontakte.

KEINE KULTUR

Keine Kultur vereint Performance mit anderen Künsten unter einem thematischen Schwerpunkt. Das können Literaturdarbietungen, akustische Konzerte oder Theaterperformances sein, die für einen Abend in einer Ausstellung aufgeführt werden. Für dieses Format werden Partner*innen für die Performance angefragt und Kein Museum organisiert den Ausstellungsteil.

KEIN SALON

Kein Museum lädt Künstler*innen ein, während einer Woche, ihren Salon im Kein Museum einzurichten und ihre Dienstleistung anzubieten. Im Stil eines Beauty Salons können Kunden unter der Woche Termine buchen und den Service in Anspruch nehmen. Am Samstagabend wird die Produktion der Woche als Ausstellung gezeigt. Kein Museum interessiert sich dabei speziell für Künstler*innen, die den menschlichen Körper verändern, wie Tätowierer*innen oder Nail Artists.

EXHIBIT-A-THON

Basierend auf dem Konzept des Hackathons (Wortschöpfung aus Hack und Marathon) lanciert Kein Museum das Format Exhibit-a-thon – eine marathonartige, mehrtägige und fachübergreifende Bearbeitung eines vorgegebenen Themas, dessen Resultat am Ende in einer Ausstellung gezeigt wird. Dazu lädt Kein Museum Kunstschaffende unterschiedlicher Sparten ein, die in Eigenregie den Raum bespielen.

KEIN KLUB

Kein Klub präsentiert Musik thematisch vereint mit anderen Künsten. In Zusammenarbeit mit ausgewählten DJs verwandelt Kein Museum den Ausstellungsraum in einen kuratierten Boilerroom. Via Musik und Kunst wird jeweils ein Thema aufgegriffen und zum Gesprächsstoff gemacht.

KEINE FORSCHUNG

Kein Museum dient als Denkraum für junge Wissenschaftler*innen und Studierende, die ihre Forschung weg vom Papier in einem Raum weiterdenken möchten. Mittels wissenschaftlichen Textgattungen lassen sich üblicherweise spezifische Fragestellungen anhand von linear gegliederten Argumenten beantworten. In einem Raum kann eine andere Leseführung ausprobiert und ein weiteres Publikum erreicht werden. Kein Museum lädt dazu ein, Objekte zu sammeln, Erfahrungsräume zu gestalten und Workshops zu veranstalten, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.