Die Regisseurin und Filmproduzentin Debby Caplunik hat für das Kein Museum ein Gehirn entworfen und transformiert den ehemaligen Kiosk an der Mutschellenstrasse in eine Gesamtinstallation. Die Wände des Raumes werden zu den Innenräumen des Gehirnes, die Schubladen zu Erinnerungsräumen. Überlagert wird die Installation von künstlerischen Arbeiten über das emotionale menschliche Innenleben. 

Handelt es sich um das vergrösserte und stilisierte Modell eines Gehirns, oder werden wir als Besucher_innen selbst zur kleinen Figur in der Steuerungszentrale Gehirn? Wir befinden uns als Betrachtende also an dem Ort, wo die kognitiven Leistungen der Kunstwahrnehmung zusammenlaufen. Überlagert wird dieser installative Gehirnraum von stark emotional aufgeladenen Arbeiten. Für diese experimentiert Caplunik mit ihren eigenen Ängsten, Hoffnungen und Ideen. Der menschliche Wahrnehmungsprozess, der sich im Gehirn abspielt, funktioniert immer über ein Abgleichen mit bisherigen Erinnerungen und Emotionen. Auch wenn sich die  Künstlerin an ihren eigenen Emotionen und Wahrnehmungen abarbeitet, wird doch allen Besucher_innen die Möglichkeit gegeben das Gesehene mit ihren persönlichen Erfahrungen abzugleichen und sich so die Installation anzueignen. Mit ihrer multimedialen, begehbaren Installation gewährt die Künstlerin dem/der Besucher_in Zutritt zur eigenen persönlichen Wahrheit.


KÜNSTLERIN
Debby Caplunik

Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Lorena Ferrari, Fausto Torelli Tulissi,
Nicolas Germani, Johannes Diboky und Tobias Kubli.

PROGRAMM
FR 26.4 , 18 - 21 Uhr: Vernissage
 SA 27.4 , 14 - 18 Uhr: Ausstellung
 SO 28.4 , 14 - 18 Uhr: Ausstellung
Besichtigung bis am 3.5. möglich: für Termin eine Email schreiben

Grafik: Wanda Honegger – Fotografie: Lara Vehovar

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